FAQ

Wenn du dir ein neues Fahrzeug wie einen E Scooter gekauft hast, solltest du dich vor Fahrtbeginn mit dem Fahrzeug vertraut machen. Wichtig ist der fachgerechte Aufbau, das Einstellen der Bedienelemente und Bremsen. Auch das Kontrollieren von festsitzenden Schrauben, sowie das Anpassen des Luftdrucks spielen hier eine wichtige Rolle.

Inzwischen sind 80% der batteriebetriebenen Elekrokleinstfahrzeuge mit Lithium Ionen Akkus ausgestattet. Diese sind recht pflegeleicht. Es empfiehlt sich einen neuen Akku die ersten drei Ladungen vollständig zu nutzen. Sprich nahezu leer zu fahren und nach einer kurzen Wartezeit vollständig aufzuladen. So wird der Akku sozusagen aktiviert. Anschließend kann geladen werden wie man möchte. Der perfekte Ladezustand  des Akkus liegt zwischen 20-80%. Wichtig ist es, wenn das Fahrzeug lange nicht genutzt wird oder auch im Winter eingelagert wird, dass der Ladezustand des Akkus bei ca. 50% liegt. Nach spätestens 8 Wochen empfiehlt es sich den Ladezustand zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzuladen, um ihn vor einer Tiefenentladung zu schützen. Die Tiefenentladung ist das häufigste Problem beim defekten Akkumulatoren.

Nicht zu unterschätzen ist das Thema Reparatur und Wartung. Die meisten E Scooter sind durch ihre bürstenlosen Nabenmotor zwar nahezu wartungsfrei, sollten jedoch trotzdem regelmäßig Serviciert werden um Verschleißteile wie Bremsen, die Bremseinstellung, die Reifen und den Luftdruck im Blick zu behalten. Eine regelmäßige Wartung beim Fachhändler sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für eine deutlich längere Lebenszeit ihres Fahrzeugs. Grundsätzlich empfehlen wir je nach Nutzung alle 6-12 Monate einen Service machen zu lassen.

Trotz großem Interesse sich schneller zu bewegen ist hier Vorsicht geboten! Sollte der E Scooter die jeweiligen Bestimmungen in deinem Land überschreiten oder nicht einhalten können, darf er nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden. Ebenso wird oft nicht beachtet, dass diese Fahrzeuge, gerade die Bremsanlagen oft nicht für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind. Sinnvolles E-Scootertuning ist zum Beispiel die Bremsanlage zu verbessern oder die Reichweite durch einen Zusatzakku zu erweitern.

In Österreich zählen E-Scooter bis maximal 600W und 25km/h im Prinzip als Fahrrad. Das heißt ist ein Radweg, ein Schutzstreifen oder ein Radfahrstreifen vorhanden, muss dieser mit dem Elektro Scooter genutzt werden. Sollte kein Radweg vorhanden sein, darf auf der Fahrbahn gefahren werden, außerorts auch auf dem Seitenstreifen.

Nein! Auf dem E-Scooter darf nicht zu zweit gefahren werden. Nur für zugelassene Fahrzeuge, sprich zum Beispiel ein E-Roller bis 45km/h, sind zwei Personen zugelassen.

Die Fahrzeuge müssen so abgestellt werden, dass Sie nicht umfallen oder den Verkehr behindern können. Am besten stellt man den E Scooter an einem Fahrradständer ab, dort bietet sich auch oft die Möglichkeit das Fahrzeug gut zu sichern. Auf dem Gehsteig ist das Abstellen nur zulässig wenn dieser mehr als 2,5m breit ist.

Die Promillegrenze ist hier wie beim Fahrrad maximal 0,8 Promille. Unter Einfluss von Betäubungsmittel darf nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden.

Für E-Scooter mit mehr als 600W und/oder einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 25km/h muss ein Mopedführerschein (L1-eb) oder auch Motorrad oder Autoführerschein vorhanden sein. Außerdem zählt für zugelassene E Roller folgendes: Sturzhelmpflicht, Typisierung, Versicherung und Zulassung, eine Promillegrenze von 0,5 Promille, ein Mindestalter von 15 Jahren und es dürfen keine Fuß- und Radwege genutzt werden. Für die Elektrofahrzeuge gibt es wahlweise eine grüne Kennzeichentafel.

  • E Scooter müssen mit einer wirksamen Bremsvorrichtung ausgestattet sein.
  • weiße Rückstrahler bzw. Rückstrahlfolien die an der Hinterseite angebracht sind
  • ebenso gelbe Rückstrahler oder Reflektoraufkleber auf der Seite sind vorgeschrieben um ordnungsgemäß unterwegs zu sein.
  • bei Dunkelheit oder Dämmerung bzw. bei schlechter Sicht müssen E-Scooter mit einem weißen Licht nach vorne bzw. einem roten Licht nach hinten ausgerüstet sein.

Die meisten Fahrzeuge sind IP54 Spritzwassergeschützt, die Hersteller grenzen sich jedoch in der Regel bei der Gewährleistung von Wasser bzw. Feuchtigkeitsschäden aus. Bei einigen Fahrzeugen lohnt es sich ein zusätzliches Abdichten beim Fachhandel durchführen zu lassen. Gewaschen werden sollten die E Scooter nur mit einem nassen Lappen. Mit dem Dampfstrahler und vollem Druck ist sicher zu viel und bringt den ein oder anderen Wasserschaden mit sich. Gerade nasse Fahrbahnmarkierungen sollten gemieden werden, da diese sehr rutschig sind.

E- Scooter haben in der Regel 2 Jahre Gewährleistung, die Lithium-Ionen Akkus oft nur 1 Jahr oder sogar nur 6 Monate. Einige Hersteller oder Fachhändler bieten eine zusätzliche freiwillige Garantie an. Unter die Gewährleistung fallen Schäden, die sozusagen grundlos, also ohne eigenverschulden auftreten. Verschleißteile wie Bremsen oder Reifen sind davon selbstverständlich ausgeschlossen.

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