Ein E-Bike Tuning Chip hebt die Unterstützungsgrenze deines Motors auf und entdrosselt dein Pedelec: Statt bei 25 km/h abzuregeln, unterstützt dich der Antrieb auch oberhalb dieser Grenze. Entscheidend ist beim E-Bike nicht die Fahrradmarke, sondern das Motorsystem – und genau danach wählst du hier deinen Chip. Bei Mikrofahrzeuge.com findest du Lösungen für Bosch, Bafang, Shimano, Brose, Specialized, Panasonic und weitere Antriebe.
Beim Chiptuning wird der Chip im Motorbereich zwischengesteckt und greift in das Geschwindigkeitssignal ein. Der Motor „denkt“, du fährst langsamer als in Wirklichkeit, und unterstützt dich deshalb über die 25 km/h hinaus weiter. Je nach Lösung zeigt das Display anschließend die korrekte oder die halbierte Geschwindigkeit an.
Viele Module lassen sich über das Display oder per Bluetooth-App ein- und ausschalten – praktisch, wenn du zwischen Straße und Privatgelände wechselst. Das Antriebssystem selbst bleibt unverändert, deshalb lässt sich ein Tuning Chip wieder entfernen.
Es gibt zwei Wege, dein E-Bike schneller zu machen:
Welche Variante du brauchst, hängt also direkt von deinem Motor und seiner Generation ab. Wie du Smart System und Gen 4 unterscheidest, zeigt unser Ratgeber Bosch Smart System vs. Gen 4 erkennen.
Bestimme zuerst dein Antriebssystem – dann findest du über den Filter den passenden E-Bike Tuning Chip:
Welche Generation oder welcher Motortyp bei dir verbaut ist, erkennst du an Display, App und Steckern. Im Zweifel hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung oder eine kurze Anfrage bei uns.
Der Tuning-Chip wird in den Kabelstrang am Motor zwischengesteckt. Das erfordert etwas technisches Verständnis, bei manchen Bosch-Motoren auch einen Kurbelabzieher und passendes Werkzeug. Ein Lizenzcode kommt dagegen ganz ohne Einbau aus.
Zwei Dinge solltest du beachten: Der Chip muss exakt zu deinem Motor und dessen Firmware-Stand passen, und ein späteres Firmware-Update über die Hersteller-App kann das Tuning überschreiben. Eine Schritt-für-Schritt-Lösung ohne Hardware und zusätzliches Zubehör zeigen wir am Beispiel Bosch E-Bike Tuning ohne Hardware oder Werkzeug.
Der Chip hebt die 25-km/h-Unterstützung auf – je nach Motor sind danach rund 45 bis 50 km/h machbar, beim NCM-Chip etwa 35 km/h. Wie viel davon ankommt, hängt von Motor, Trittfrequenz, Gewicht und Strecke ab. Wichtig zu wissen: Der Motor läuft länger unter Last mit, dadurch steigt der Akkuverbrauch und der Verschleiß an Kette und Antrieb nimmt zu.
Hier wird es ernst: Ein E-Bike (Pedelec) darf serienmäßig bis 25 km/h unterstützen, bei maximal 250 Watt Nenndauerleistung. Wer diese Grenze per Chip aufhebt, fährt rechtlich kein Pedelec mehr, sondern ein zulassungspflichtiges Kraftfahrzeug. Damit entfallen Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz, und auch die Herstellergarantie auf den Antrieb kann erlöschen. Auf öffentlichen Straßen drohen Bußgelder und im Schadensfall haftest du selbst.
Erlaubt ist der Einsatz nur auf Privatgelände oder abgesperrten Strecken. Weil die meisten Chips reversibel sind, kannst du dein E-Bike für den Straßenverkehr wieder in den Originalzustand zurückversetzen.
Mikrofahrzeuge.com ist seit 2018 Fachhandel für E-Scooter und E-Kleinfahrzeuge – kein reiner Onlineshop, der Teile durchreicht. Hinter dem Sortiment steht eine eigene Werkstatt, die dieselben Teile selbst verbaut. Das heißt: Wir wissen aus der Praxis, welches Ersatzteil und Zubehör zu welchem Modell passt und wo es beim Einbau hakt. Wer E-Bike Tuning Teile kaufen will, bekommt bei uns also nicht nur den Tuning Shop, sondern auch das Know-how dahinter.
Gängige Systeme von Bosch (Gen 1–4, Classic und Smart System), Bafang, Shimano (EP6, EP8, EP801), Brose, Specialized, Panasonic, Prophete E-Novation und NCM. Entscheidend ist das genaue Motormodell – nicht die Marke des Fahrrads.
Ein Tuning-Chip ist die klassische Hardware-Lösung für die meisten Motoren. Ein Lizenzcode kommt ohne Einbau aus und ist beim Bosch Smart System (BES3) oft der einzige Weg. Beide lassen sich rückgängig machen.
Ja, aber nicht mit einem klassischen Chip für ältere Generationen. Für das Smart System (BES3) brauchst du den passenden Lizenzcode oder ein speziell dafür entwickeltes Modul. Prüfe vorher, ob du Gen 4 oder Smart System fährst.
Je nach Motor meist 45 bis 50 km/h, beim NCM-Chip rund 35 km/h. Gewicht, Trittfrequenz und Strecke beeinflussen das Ergebnis.
In der Regel ja. Ein getuntes E-Bike gilt nicht mehr als Pedelec – Betriebserlaubnis, Versicherungsschutz und Herstellergarantie können entfallen. Nutzung nur auf Privatgelände, auf eigene Verantwortung.
Ja. Du baust den Chip wieder aus oder deaktivierst die Freischaltung, dann ist dein E-Bike im Originalzustand und wieder straßentauglich.
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